
Öffnungszeiten
Museum im Turm
Jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00-17.00 Uhr.
Öffnungszeiten
Spycher
Jeden 1. Sonntag von Mai bis Oktober von 14.00-17.00 Uhr.
Gesuche um Führungen von Gruppen ausserhalb der Öffnungszeiten sind an die Gemeindekanzlei zu richten
Museumskommission
Jürg Stutz, Präsident
Jakob Gehring
Martin Truninger
Corin v. Niederhäusern
Verena Schmid
Oskar Meili, Sekretär
Heinrich Bachmann


Der Schlossturm zu Wiesendangen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.
1120 Graf Berchtold von Märstetten lässt ihn als "Weyerhuus" errichten. Er nennt sich dann "von Wiesendangen", seine Söhne "Ritter von Wiesendangen".
1256 Rudolf von Wiesendangen wird Vogt von Frauenfeld und Richter über den unteren Thurgau. In den folgenden Jahren steigen die Herren von Wiesendangen im Dienste der Habsburger zu höheren Aemtern empor. Die Beziehungen zu der Burg in Wiesendangen lockern sich.
1408 Die Burg ist in bäuerlichem Besitz. Stall, Scheune, Wohnungen werden angebaut. Urkundlich bezeugte Besitzer sind u.a. Heinz Schmid, Grafschaftshauptmann Wuhrmann, Rudolf Büchi, Johann Wiesendanger.
1958 Der letzte bäuerliche Besitzer verkauft den Schlossturm an die Politische Gemeinde Wiesendangen.
1965 Die Gemeindeversammlung beschliesst, die Anbauten abzureissen und den Turm zu renovieren.
1967 Das Ortsmuseum wird eröffnet. Der Turm steht unter Denkmalschutz der Eidgenossenschaft.
Sitzungszimmer Renaissancemöbel, Wappenscheibe von 1621
Treppenhaus Fotos, Feuerwehrgeräte, Waffen
Gänge Alte Waffen und alte Feuerwehrgeräte
Stube Kachelofen des Elgger Hafners Spiller von 1782, Möbel und Gebrauchsgegenstände aus Renaissance und Biedermeier
Museumsraum Küche um die Jahrhundertwende
Vom Flachs zum fertigen Kleid
Estrich Werkzeuge und Gerätschaften des Schreiners, Zimmermanns, Schmieds und Schuhmacher Herstellung schablonierter Kacheln
Landwirtschaftsausstellung mit Rebbau, Gras- und Ackerbau, Waldwirtschaft
Öffnungszeiten Im Schloss jeden ersten Sonntag im Monat (ausser August) von 14.00 – 17.00 Uhr
Im Spycher jeden ersten Sonntag von Mai bis Oktober
(ausser August) von 14.00 – 17.00 Uhr
Führungen Gesuche sind zu richten an die Gemeinderatskanzlei
Der Spycher aus dem 17. Jahrhundert konnte 1979 kurz vor dem Abbruch von der Gemeinde gekauft und restauriert werden. Er wurde als Landwirtschaftsmuseum eingerichtet. Seine Konstruktion zeigt die damals typische Bohlenständerbauweise an der Nord- und Südwand. Mächtige Eichenschwellen tragen dicke stehende Bohlenbretter.